Tag der Diakonin 2016

Tag der Diakonin 2016

Der diesjährige Tag der Diakonin findet am 29. April in Münster statt. In der St. Petri Kirche treffen sich alle interessierten Frauen um 15.30 Uhr, um gemeinsam dafür einzutreten, dass auch Frauen der Zugang zum Diakonat möglich gemacht wird.

Der gemeinsam vom ZdK, dem Netzwerk Diakonat der Frau, Kfd und KDFB organisierte Tag hat in diesem Jahr das Motto "Hinsehen und Handeln". Der letztjährige Tag der Diakonin in der Basilika St. Clemens ist den Besucherinnen, allen voran den Mitgliedern des Zweigvereins Hannover noch in guter Erinnerung.

Keine weiteren Fusionen von Kirchengemeinden

Keine weiteren Fusionen von Kirchengemeinden

Der Dekanatspastoralrat hat sich intensiv mit der Personalplanung 2025 befasst. Danach soll es keine weiteren Fusionen von Pfarrgemeinden in der Region Hannover geben.

Stattdessen soll das pastorale Personal vernetzter und mobiler eingesetzt werden. Als erster Schritt sollen acht Pastoralteams gebildet werden, die für acht territoriale Gebiete mit jeweils zwei bis vier Kirchengemeinden zuständig sein sollen. Konkrete Vorschläge will der Vorstand des Dekanatspastoralrates mit dem Bistum Hildesheim diskutieren und erarbeiten. Der katholische Frauenbund Zweigverein Hannover begrüßt diese Entscheidung, da die mit der Fusionierung von Pfarrgemeinden einhergehenden weiteren Wege zum Besuch von Gottesdiensten und von Veranstaltungen der Kirchengemeinden gerade auch von alleinerziehenden Müttern mit Kindern und älteren Kirchenbesucherinnen als Belastung empfunden werden.

 

Unbeschreibliche Gewalt - Stellungnahme von Propst Martin Tenge

Hannover, den 14. November 2015

Unbeschreibliche Gewalt - Stellungnahme von Propst Martin Tenge

Mit tiefer Trauer um die Opfer und mit Abscheu gegenüber den Tätern erfassen mich die Nachrichten um die schrecklichen Terroranschläge von Paris am gestrigen Abend. Es ist unfassbar, welche sinnlose Gewalt hier an Menschen verübt worden ist.

Wir denken intensiv und begleitet von unseren Gebeten an die Opfer. Wir denken an die ermordeten Menschen und die z.T. sehr schwer verletzten Menschen. Wir denken an die schockierten und traumatisierten Menschen in Paris und überall auf der Welt. Und wir denken an die Familien, Angehörigen und Freunde, die Ihnen wichtige und liebe Menschen verloren haben und mit den Verletzten leiden. 
Die unglaubliche Opferstatistik schockiert zutiefst. Zugleich sind die Auswirkungen der Verunsicherung auf die Menschen spürbar. Der Terrorismus macht nirgends halt und ist dabei insofern besonders perfide, weil er sich selber nicht angreifbar macht. Daraus resultieren u.a. Hilflosigkeit und zugleich Wut. Ich bin sprachlos und möchte zugleich den Tätern meinen Zorn ins Angesicht schreien. 

Mich erschüttert, dass es wiederum Terroristen sind, die ihr unmenschliches Handeln mit religiösen Motiven begründen. Es steht zu befürchten, dass sie damit nicht nur Menschenleben vernichtet haben, sondern das Vertrauen unter den Menschen zerstören wollen. Deshalb muss Extremismus und Terrorismus, auch und gerade der, der sich auf die Religion beruft, entschieden bekämpft werden.
Die Aufgabe aller Menschen bleibt es, sich für eine demokratische, freiheitliche Gesellschaft einzusetzen. Unsere deutschen und europäischen Werte der Freiheit und Demokratie, der Menschenrechte und der Menschenwürde, der Meinungsfreiheit und der Toleranz müssen nicht nur gewahrt, sondern mit Leben erfüllt werden. 

Auch und besonders die Bedeutung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit muss in unserer Gesellschaft reflektiert und mit neuem Bewusstsein gefüllt werden. Es gibt mit diesen Werten immer eine Freiheit zu und eine Freiheit von Religion und Weltanschauung. Für alle Menschen in unserer Gesellschaft, seien sie persönlich religiös oder nicht-religiös geprägt, ist die Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein unverzichtbares Gut. Niemand darf gezwungen werden, sich einer bestimmten Religion anschließen zu müssen. Es darf aber auch niemand gezwungen werden, nicht-religiös zu sein. Nur in dieser verbürgten grundsätzlichen Freiheit können wir eine friedvolle Gesellschaft gestalten, in der die Freiheit des einen die Freiheit der anderen nicht einschränkt. Daher hat religiöser Extremismus bei uns keinen Platz!

Unser Gebet und Mitgefühl gilt allen, die sich in diesen Tagen betroffen und angegriffen fühlen. Mögen wir als Staat, als Kirchen und Religionsgemeinschaften und als gesamte Gesellschaft aus diesen schrecklichen Ereignissen richtige Konsequenzen ziehen, die dem Frieden und der Freiheit aller dienen und vor Terror und Hass schützen.

Ich lade hiermit zugleich herzlich ein zum multireligiösen Gedenkgebet am Sonntag, 15.11.2015 um 18 Uhr in der Marktkirche Hannover um unser Trauer und Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen und der Opfer zu gedenken.

Propst Martin Tenge

Gespräch mit Forumdialog und der Präsidentin des KDFB

Begegnung mit dem FORUMDIALOG

Im Rahmen eines Gender-Brunch des ForumDialog Niedersachsen ist die Präsidentin des KDFB, Frau Dr. Flachsbarth, in Begleitung der Vorsitzenden des Zweigvereins Hannover, Bettina Raddatz, am 24. Oktober einer Einladung zu einem Gedankenaustausch gefolgt. Gesprächsthemen der Begegnung zwischen den beiden Vertreterinnen des KDFB mit muslimischen Frauen waren die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben, aber auch ehrenamtliches Engagement in Religion und Kirche. Maria Flachsbarth, die neben ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist, berichtete, wie sie ihre verschiedenen Ämter und ihr ehrenamtliches Engagement mit ihrem Familienleben in Übereinstimmung bringt. Ohne die Unterstützung durch ihren Mann sei es kaum möglich, die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, erklärte sie.

Es wurde vereinbart, die Gespräche zwischen katholischen und muslimischen Frauen fortzuführen, um sich besser kennenzulernen und mehr übereinander zu erfahren. Auch besteht das gemeinsame Anliegen, sich für den Frieden in der Welt einzusetzen.

Maria Flachsbarth erneut zur Präsidentin des KDFB gewählt

Unser Mitglied Frau Dr. Flachsbarth als Präsidentin des KDFB eindrucksvoll bestätigt

Maria Flachsbarth, Mitglied unseres Zweigvereins, ist mit überwältigender Mehrheit von der Bundesdelegiertenversammlung am 18. Oktober 2015 in ihrem Amt als Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes -KDVB - bestätigt worden.

Die Politikerin, die seit 2002 dem Deutschen Bundestag angehört und langjährige Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU – Bundestagsfraktion war, ist zudem Kandidatin für den Vorsitz des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Es wäre ein wichtiges Signal für die katholische Kirche, wenn diesem wichtigen Gremium, das die Interessen von rund 24 Millionen Katholiken vertritt, künftig eine Frau vorsteht. Die Vollversammlung wird am 20. und 21. November 2015 zusammentreten. Der Zweigverein Hannover wünscht seinem prominenten Mitglied für die bevorstehende Wahl alles Gute.

Frauen in der katholischen Kirche

In der Reihe „Katholisch im Dialog“ mit Propst Tenge findet  am 21.9. 2015 um 19.30 Uhr im St. Clemenshaus eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Frauen in der Kirche. Viel Arbeit, wenig Amt?“ statt.

Der Frauenbund setzt sich seit seinem Bestehen dafür ein, dass Frauen in der Katholischen Kirche mehr Mitsprache- und Mitgestaltungsrechte erhalten. Der diesjährige Tag der Diakonin in Hannover zeugte ein weiteres Mal davon, dass noch viel zu tun ist. Bei den anstehenden gesellschaftlichen Erneuerungsprozessen,  der sich auch die katholische Kirche stellen muss, wird die gleichberechtigte Teilhabe von Frau und Mann eine zentrale Rolle spielen. Veranstaltungen wie die jetzige tragen dazu bei, dass die notwendige Diskussion gefördert wird.  Ich würde mich daher freuen, wenn möglichst viele  Mitglieder des KDFB die Veranstaltung besuchen.

Neues aus dem Zweigverein

Der Zweigverein Hannover befindet sich im Umbruch. Seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14.12.2017 wird der Zweigverein (gemäß der Satzung § 12, Abs. 2) alternativ durch ein Team geleitet.

 

Treffen des Zweigvereins

Jeden dritten Dienstag im Monat findet ein offenes Begegnungstreffen um 11.00 Uhr im Ka:punkt, Grupenstr. 8, 30159 Hannover mit dem Mittags- incl. Friedensgebet um 12.30 Uhr im Raum der Stille statt.

Leitung: Brigitte Brommer

 

Ökumenischer Gesprächskreis, jeden 4. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr in den Räumen des Deutschen Ev. Frauenbundes, Knochenhauerstr. 15, 30159 Hannover

Leitung: Kristine Genegel (KDFB) und Sigrid Heinrich (DEF)