Beschluss Mitgliederversammlung Mai 2017

Vorstandsvorsitz im Zweigverein

Auf der letzten Mitgliederversammlung im Mai 2017 hat die Vorsitzende Bettina Raddatz erklärt, den Vorsitz abgeben zu wollen. Es wurde beschlossen, den Zweigverein Hannover bis Ende des Jahres ruhen zu lassen, damit sich ggf. eine neue Vorsitzende für den Zweigverein Hannover findet. Die bisherige Vorsitzende Bettina Raddatz hat im August 2017 ihr Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Die übrigen Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Dezember 2017 weiterhin im Amt.

Tag der Diakonin 2017 im Bistum Hildesheim

Tag der Diakonin im Bistum Hildesheim

Mehr als 60 Teilnehmer/innen, darunter auch einige Männer, folgten der Einladung der kfd, des KDFB und des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Hildesheim, um den Tag der Diakonin mit einem Agape-Gottesdienst zu begehen. Um Terminkollisionen mit der zentralen Veranstaltung in Stuttgart zu vermeiden, fand die Veranstaltung, die auch vom Netzwerk Diakonat der Frau unterstützt wurde, bereits am 26. April statt.
Die von der Gemeinde St. Joseph in Hildesheim zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten  boten ideale Voraussetzungen für den Agape-Gottesdienst, da Kirche und Gemeindesaal sich unter einem Dach befinden. In  ihrem Grußwort wies Bettina Raddatz vom Organisationsteam drauf hin, dass die Idee, an die Bedeutung des Tages der Diakonin mit einer gemeinsamen Veranstaltung im Bistum Hildesheim zu erinnern, in der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Frauenverbände geboren sei. Es sei wichtig, dass Frauen auch in der katholischen Kirche ihr Gewicht einbringen und berechtigte Forderungen selbstbewusst vertreten, selbst wenn es Rückschläge gäbe. Sr. Hildegard Faupel, Geistliche Begleiterin der kfd in der Diözese Hildesheim, betonnte bei der Auslegung der Lesung aus dem Galaterbrief, dass Christsein keine Beschränkungen für Menschen durch Diskriminierungen und Vorurteile erlaube. Dies gelte auch für Frauen, die sich zum sakramentalen Diakonat berufen fühlen. Bei ihrem Rückblick in die Frühzeit der Kirche hob sie hervor, dass der Apostel Paulus aufgrund seiner tiefen Christusverbundenheit so frei war, es den Heidenchristen zu ermöglichen, ihr Christsein zu leben, ohne sich beschränken zu lassen. Von Anfang an war die Verkündung des Evangeliums mit dem diakonischen Dienst eng verbunden.
Nach dem gemeinsam gesprochenen Segen über das Brot lauschten die Gäste den interessanten Erfahrungsberichten von Menschen, die sich im Bistum in der Bahnhofsmission bzw. beim Sozialen Mittagstisch haupt- oder ehrenamtlich  verdient gemacht haben bzw. dies noch immer tun. Die Ausführungen unterstrichen die Bedeutung der katholischen Kirche in  seelsorgerischen und sozialen Belangen, aber auch wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist. Einen aufschlussreichen Kontrast zur gelebten Gegenwart boten die Begegnungen mit Frauen aus der frühchristlichen Zeit der Kirche. Sie veranschaulichten, dass Frauen in der Frühzeit der Kirche mit wichtigen kirchlichen Ämtern, u. a.  auch als Diakoninnen betraut waren. In der anschließenden lebhaften Diskussion bestätigten die Wortbeiträge aus dem Kreis der Besucherinnen, dass es gerade Frauen sind, die sich im besonderen Maße für karitative Aufgaben in Kirche und Gesellschaft engagieren. Es bestand Einigkeit, dass Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau auch in der Kirche gelebt werden muss. Dies dürfe sich nicht nur im ehrenamtlichen Engagement niederschlagen, sondern müsse auch bei der Verteilung von Ämtern und Mandaten in wichtigen Gremien berücksichtigt werden. Dazu gehöre es insbesondere, das sakramentale ständige Diakonat für Frauen zu öffnen.
Bettina Raddatz

Diözesantag Bistum Hildesheim 2017

Altersarmut – Risiko für Frauen


Das Thema „Altersarmut – Risiko für Frauen“ stand im Mittelpunkt des diesjährigen Diözesantages des KDFB im Bistum Hildesheim. Mehr als 100 Teilnehmerinnen waren der Einladung der Vorsitzenden Ursula Albrecht gefolgt. Mit der Diplom-Volkswirtin Eva M. Welskop – Deffaa hatte der Frauenbund im Bistum Hildesheim eine in Fragen der sozialen Gerechtigkeit besonders profilierte Referentin gewinnen können. Die ehemalige Ministerialdirektorin wurde kürzlich in den dreiköpfigen Vorstand der Caritas Deutschland gewählt. Welskop-Deffaa betonte, dass die finanzielle Sicherheit im Alter laut einer Schufa-Umfrage für 83 Prozent der Deutschen vor allen anderen Lebenszielen Vorrang habe. Durch die demographische Entwicklung und die im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder modifizierten Rentenformel sei die finanzielle Absicherung im Alter im besorgniserregendem Umfang gefährdet.  Bei unveränderten Rahmenbedingungen würde das Rentenniveau bis zum Jahre 2013 auf 43 Prozent absinken. Gerade für Frauen, die durch Brüche in ihren Erwerbsbiographien auf Grund von Kindererziehungszeiten  und pflegerischen Leistungen in den Familien häufiger geringere Versicherungszeiten hätten als Männern, sei die Altersarmut geradezu  vorprogrammiert. Hinzu komme, dass typische Frauenberufe im Dienstleistungssektor ungünstigere Tarife und Entlohnungsstrukturen aufweisen würden als von Männern bevorzugte Berufe im produzierenden und kaufmännischen Bereich. Auch würden nicht wenige Arbeitgeber Frauen, die auf Grund von Familienzeiten vorübergehend Teilzeittätigkeiten ausüben, die Rückkehr in Vollzeittätigkeiten erschweren.
Vielen Frauen insbesondere in den mittleren Altersgruppen seit nicht bewusst, wie wichtig eine eigenständige finanzielle Absicherung für das Alter sei. So erhöhten Scheidungen das Risiko für Frauen, in Altersarmut abzugleiten, im erheblichen Maße. Die Referenten erläuterte ein Bündel von Reformmaßnahmen wie Verbesserungen bei der Anerkennung von Kindererziehungszeiten und Reformen bei Rentenanwartschaften, mit denen der drohenden Altersarmut von Frauen wirksam begegnet werden könne. Nach dem Vortrag entspann sich eine angeregte Diskussion, bevor der Diözesantag mit einer Messfeier in der eindrucksvollen St. Mauritius- Kirche auf dem Moritzberg endete.

Clubabend - After Work

Clubabend - After Work

Wo beginnt - aus Sicht der Medien - sexuelle Gewalt?

Zum Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe, die sich als "After-Work" Termine vor allem an berufstätige Frauen richtet - selbstverständlich sind auch andere Frauen willkommen -, wird sich der Zweigverein Hannover mit dem brisanten Thema beschäftigen, wo aus Mediensicht sexuelle Gewalt beginnt. Das Impulsreferat wird Corona Bröker vom Ophelia - Beratungszentrum für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung, Langenhagen, halten. Die Moderation des Abends übernimmt das langjährige Mitglied des Frauenbundes Gabriele Recker, Referatsleiterin beim Land Niedersachsen. Die Clubabende sollen neben der Beschäftigung mit frauenspezifischen, gesellschaftlichen und religiösen Themenstellungen dem gegenseitigem Kennenlernen dienen. Noch immer haben Frauen im Vergleich zu Männern Nachholbedarf bei der Bildung von Netzwerken, die ihnen Hilfestellung bei beruflichen Fragestellungen bieten können. Auch in der katholischen Kirche selbst beanspruchen Frauen mehr Mitspracherechte und Ämter, so zum Beispiel hinsichtlich des Diakonats für Frauen. Hier möchte der Zweigverein interessierten Frauen ein Forum für Informationen, Gespräche und dem gegenseitigen Austausch bieten.

Der Deutsche Evangelische Frauenbund Hannover, mit dem der Zweigverein des KDFB seit Jahren eine besonders gedeihliche Zusammenarbeit unterhält, hat für die Veranstaltungsreihe, die im Jahre 2017 drei Clubabende umfassen wird, seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Die erste Veranstaltung findet am 25. April um 19 Uhr - Eintreffen ab 18.30 Uhr - im Haus des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Hannover, Knochenhauerstraße 8, Hannover-Zentrum, statt. Zu Beginn wird ein kleiner Imbiss gereicht. Die Veranstaltungsreihe wird von der Stiftung KDFB gefördert, die Teilnahme ist kostenlos.

Auch Frauen anderer Konfessionen sind herzlich willkommen.

Diözesantag des KDFB im Bistum Hildesheim

Diözesantag im Bistum Hildesheim 2017

Zum diesjährigen Diözesantag des KDFB im Bistum Hildesheim wird hochrangiger Besuch erwartet. Das vor wenigen Wochen in den Vorstand der Caritas Deutschland gewählte Mitglied Eva Welskop-Deffaa wird nach Hildesheim kommen und ein Referat zum Thema "Altersarmut- Risiko für Frauen" halten.

Das sinkende Rentenniveau wirkt sich besonders auf Frauen ungünstig aus. Dies hat mit der Erwerbsbiographie der Frauen zu tun, die auf Grund von Kindererziehungszeiten, Teilzeittätigkeiten und der Pflege von Familienmitgliedern in vielen Fällen andere Strukturen aufweist als die der männlichen Kollegen. Der KDFB setzt sich seit Jahren für eine angemessenere Berücksichtigung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit Familienarbeit wie Kindererziehung und Pflege ein. Hinzu kommt, dass typische Frauenberufe im Bereich des Dienstleistungssektors durchgängig geringer entlohnt werden als Berufe im produzierenen Gewerbe, in der Verwaltung und im industriellen Sektor.

Die Veranstaltung findet am 22. März von 14 bis 17 Uhr im Berghölzchen Hildesheim statt. Im Anschluss wird eine Messfeier in St. Mauritius zelebriert.

Alle Mitglieder des Zweigvereins sind herzlich eingeladen.

Ökumenischer Frauenpredigtpreis

5. Ökumenischer Frauenpreis ausgelobt

Der KDFB hat zum fünften Mal gemeinsam mit dem Deutschen Evangelischen Frauenbund den Ökumenischen Frauenpredigtpreis ausgelobt. Katholische und evangelische Frauen sind aufgerufen, sich mit einer Ansprache, Predigt oder Andacht zum Motto "Eins sein in Christus" bis zum 30. Mai 2017 zu bewerben. Der Beitrag soll frauenorientiert und ökumenisch ausgerichtet sein. Bewerbungsunterlagen und Wettbewerbskriterien finden Interessierte auf der Internetseite des KDFB: www.frauenbund.de.

Tag der Diakonin

Tag der Diakonin

Der Diözesanverband des KDFB Bistum Hildesheim wird gemeinsam mit dem Diözesanverband des kfd, dem Dözesanrat und dem Netzwerk Diakonat am 26. April von 17 - 20 Uhr in Hildesheim einen Tag der Diokonin ausrichten. Nähere Einzelheiten werden in Kürze bekanntgegeben.

 

Frauengesundheit im Mittelpunkt der Bundesdelegiertentagung in Bonn

Frauengesundheit als Schwerpunktthema der Bundesdelegiertentagung in Bonn

Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Bundesdelegiertentagung vom 21. - 23. Oktober 2016 in Bonn war das Thema Frauengesundheit. Der KDFB hält einen ganzheitlichen Ansatz für geboten, bei dem der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lebensumfeld/umwelt zu berücksichtigten sei.

Auch sei es erforderlich, die Genderperspektive in das Gesundheitssystem einzubeziehen, da Krankheitsbilder und - symptome bei Frauen oftmals wesentlich von denen bei Männern abweichen. Daher fordert der KDFB die weitere Umsetzung des Präventionsgesetzes geschlechterspezifisch vorzunehmen. Ebenso müsse die medizinische Forschung stärker genderorientiert ausgerichtet werden. Daneben spricht sich der KDFB dafür aus, Schwangerschaften und Geburten als natürliche Ereignisse einzustufen und nicht als Vorgänge, die einer engmaschigen medizinischen Begleitung bedürfen, wie sie für Risikoschwangerschaften notwendig sind. Die Kategorien für Risikoschwangerschaften seien zu überprüfen, da die  Kaiserschnittraten unverhältnismäßig zugenommen hätten.

Im Fokus der Studientagung des KDFB standen daneben die Themen Arbeitsschutz für Frauen, Gesundheit im Alter, der Umfang mit psychsischen Krankheiten und mit schweren Erkrankungen. Die Delegiertenversammlung verabschiedete einen Antrag zur Frauengesundheit; Einzelheiten dazu finden sich auf der Internetseite des Bundesverbandes.

Veranstaltung Glaube und Gesundheit im Bildungshaus St. Clemens

Rund 40 Gäste folgten der Einladung des Zweigvereins Hannover des KDFB in Kooperation mit der KEB und FABI Hannover am 11. August im Tagungshaus St. Clemens. In einem abwechslungsreichen und mit praktischen Anleitungen untermauerten Vortrag referierte Bärbel Sturm über das Thema "lebenslang gesund". Neben Bewegung und gesunder Ernährung hob Frau Sturm die gesundheitsfördernden Effekte der Entspannung und Meditation hervor. Auch positive Einstellungen und Gefühle würden sich über das Unterbewusstsein unmittelbar auf die Gesundheit auswirken. Jeder sei sein wichtigster Gesundheitsmanager und könne lernen, mit negativen Einflüssen und Stress besser umzugehen, vermittelte sie den Gästen.

Bruder Karl- Leo, Benediktinermönch und Stimmtherapeut, beschrieb die Auswirkungen des Singens in einem mit vielen Fakten angereicherten Referat, in dem die Zuhörerinnen und Zuhörer u.a. erfuhren, dass beim Singen rund 100 Muskeln bewegt werden. Auch wirken sich durch Singen verursachten Schwingungen günstig auf das Wohlbefinden aus. Darüber hinaus fördert regelmäßiges Singen gesundes Atem und hat damit günstige Effekte auf den Puls, Herz und Kreislauf.

Am Ende übte der Benedikterinermönch mit den Gästen einen Psalm ein, den auch die Teilnehmerinnen des Evangelischen Frauenbundes und eines muslimischen Verbandes gerne mitsangen. Der Abend endete mit einem kleinen Empfang und anregenden Gesprächen, wobei auch der ein oder andere neue Kontakte geknüpft wurde.

Glaube und Gesundheit

Untersuchungen belegen, dass der Glaube an Gott sich auf die Gesundheit positiv auswirken kann. Auch fördert der Glaube soziale Beziehungen, die ihrerseits einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Auch Fastenzeiten und der bewusste Verzicht auf Genussmittel entfalten heilende Wirkungen.

Der Zweigverein Hannover des KDFB, die KEB Hannover und FABI Hannover laden Interessierte zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zu diesem Themenbereich ein. Die Gesundheitscoach Bärbel Sturm wird sich in ihrem Referat "lebenslang gesund" mit Strategien beschäftigen, die der Gesundheit förderlich sind. Bruder Karl-Leo Heller, OSB, stellt das singende Gebet vor. Im Anschluss an eine Diskussion findet ein kleiner Empfang statt.

Ort der Veranstaltung: Tagungshaus St. Clemens,Leibnizufer 17 B

Zeitpunkt: 11. August 2016 um 19 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstalter heißen auch Bürger anderer Konfessionen herzlich willkommen.