Clubabend - After Work

Clubabend - After Work

Wo beginnt - aus Sicht der Medien - sexuelle Gewalt?

Zum Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe, die sich als "After-Work" Termine vor allem an berufstätige Frauen richtet - selbstverständlich sind auch andere Frauen willkommen -, wird sich der Zweigverein Hannover mit dem brisanten Thema beschäftigen, wo aus Mediensicht sexuelle Gewalt beginnt. Das Impulsreferat wird Corona Bröker vom Ophelia - Beratungszentrum für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung, Langenhagen, halten. Die Moderation des Abends übernimmt das langjährige Mitglied des Frauenbundes Gabriele Recker, Referatsleiterin beim Land Niedersachsen. Die Clubabende sollen neben der Beschäftigung mit frauenspezifischen, gesellschaftlichen und religiösen Themenstellungen dem gegenseitigem Kennenlernen dienen. Noch immer haben Frauen im Vergleich zu Männern Nachholbedarf bei der Bildung von Netzwerken, die ihnen Hilfestellung bei beruflichen Fragestellungen bieten können. Auch in der katholischen Kirche selbst beanspruchen Frauen mehr Mitspracherechte und Ämter, so zum Beispiel hinsichtlich des Diakonats für Frauen. Hier möchte der Zweigverein interessierten Frauen ein Forum für Informationen, Gespräche und dem gegenseitigen Austausch bieten.

Der Deutsche Evangelische Frauenbund Hannover, mit dem der Zweigverein des KDFB seit Jahren eine besonders gedeihliche Zusammenarbeit unterhält, hat für die Veranstaltungsreihe, die im Jahre 2017 drei Clubabende umfassen wird, seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Die erste Veranstaltung findet am 25. April um 19 Uhr - Eintreffen ab 18.30 Uhr - im Haus des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Hannover, Knochenhauerstraße 8, Hannover-Zentrum, statt. Zu Beginn wird ein kleiner Imbiss gereicht. Die Veranstaltungsreihe wird von der Stiftung KDFB gefördert, die Teilnahme ist kostenlos.

Auch Frauen anderer Konfessionen sind herzlich willkommen.